Entlang der Wertschöpfungskette mit der MOZ

Gemeinsam mit Frau Voigt von der Märkische Oderzeitung (MOZ) waren wir Ende März unterwegs, um zu zeigen, wie regionale Wertschöpfung mit Schafhaltung in der Praxis funktioniert.

Unsere erste Station war der Biohof Behring. Der Betrieb wurde auf der Internationale Grüne Woche 2026 für seine Ferienwohnungen und das landtoursistische Angebot mit dem 2. pro agro Marketingpreis ausgezeichnet. Auf dem Hof werden rund 130 Mutterschafe der Rasse Schwarzköpfiges Fleischschaf gehalten. Ein Teil der Tiere wird unter anderem an das Gut Kerkow sowie an das Gut Hirschaue oder auch direkt vermarktet. Im Gegensatz zur Vermarktung der Äpfel von den eigenen Streuobstwiesen hat Ralf Behring mit der Vermarktung der Lämmer weniger Schwierigkeiten.

Im Anschluss ging es weiter zum Naturkost Globus Eberswalde ca. 20 Minuten mit dem auto entfernt. Dort stand beim Mittagstisch die reffiSchaf-Bratwurst vom Gut Hirschaue auf der Speisekarte und wurde gut angenommen. Gleichzeitig nutzten wir die Gelegenheit für eine Verkostung direkt vor Ort und kamen so mit den Kunden und Kundinnen ins Gespräch. Das Interesse an regionalem Schaffleisch, transparenter Herkunft und nachhaltiger Erzeugung war deutlich spürbar aber  auch hier gab es immer noch viele Vorurteile bezüglich des Geschmacks von Schaffleisch.